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Firmenhomepage erstellen lassen: vom Erstgespräch bis zum Livegang, professionell und zum Festpreis

Notenblatt mit sechs Takten, einem roten Kreis, der Takt 4 markiert, und einem Wasserfleck in der oberen linken Ecke auf gealtertem Papier.

1. Einführung: Firmenhomepage erstellen lassen, professionell und transparent

Zwei Minuten im Quelltext. Mehr braucht es nicht, um zu sehen, ob eine Website mit Handwerk gebaut wurde. Wir haben das an 98 Firmen Startseiten aus einem Gewerbeverband ausprobiert und in beiden geprüften Punkten dasselbe Muster gefunden: 30 Seiten liefern keine Meta-Description aus, 47 haben keine saubere H1. Jede dieser Seiten hat einmal Geld gekostet.

Auf einen Blick

  • Von 98 auswertbaren Firmen Startseiten erfüllen nur 42 beide geprüften Basics: eine gepflegte Meta-Description und genau eine H1 im ausgelieferten Quelltext (Kreativschock-Stichprobe, August 2026).
  • 79,01 Prozent der Unternehmen in der EU hatten eine Website, bei kleinen Unternehmen waren es 76,66 Prozent (Eurostat, Erhebung 2025).
  • Die häufigste Funktion einer Unternehmensseite ist die Beschreibung von Waren und Dienstleistungen samt Preisliste (66,36 Prozent). Stellenanzeigen bieten nur 31,34 Prozent (Eurostat).
  • Das Impressum muss von der Startseite mit maximal zwei Klicks erreichbar sein (IHK Chemnitz, Merkblatt zur Impressumspflicht).

Eine Firmenhomepage erstellen lassen bedeutet, Planung, Gestaltung und technische Umsetzung einer Unternehmensseite an einen Webdesigner oder eine Agentur zu übergeben. Der Dienstleister liefert Konzept, Website Design, Umsetzung im Content-Management-System, Rechtstexte und den Livegang. Der Auftraggeber liefert Ziele, Texte und Bilder sowie die Freigaben. Ein Festpreis Angebot hält beide Seiten schriftlich fest.

Genau an dieser Aufteilung entscheidet sich, ob ein Projekt in sechs Wochen läuft oder sechs Monate liegen bleibt. Eine neue Website entsteht in Etappen, nicht an einem Nachmittag, und der Internetauftritt wächst mit jeder Etappe. Wer eine neue Homepage erstellen lassen möchte, kauft keine Datei, sondern einen Prozess mit klaren Übergabepunkten. Wie sich dieser Prozess in einzelne Etappen zerlegen lässt, zeigt unser Beitrag zu jeder Projektphase im Detail.

2. Website selbst erstellen oder erstellen lassen: die nüchterne Abwägung

Baukästen von Anbietern wie Strato oder Jimdo sind besser geworden. Wer ohne Programmierkenntnisse eine Online-Präsenz braucht, bekommt dort in einem Wochenende einen Onepager samt Webhosting und Webspace. Für einen Nebenerwerb kann das genügen.

Der Rechenfehler steckt selten im Preis, sondern in der Zeit. Eine eigene Website selbst erstellen heißt: Struktur denken, Texte schreiben, Bilder freistellen, Formulare rechtssicher aufsetzen, Consent einbauen, danach Monat für Monat Updates fahren. Das sind keine zwei Abende.

Es sind Stunden, die im Kerngeschäft fehlen.

Für Selbstständige mit fünf Unterseiten ist der Baukasten oft die pragmatische Wahl, doch sobald Angebote erklärt, Bewerber angesprochen und Anfragen messbar erzeugt werden sollen, kippt die Rechnung sehr schnell in die andere Richtung. Dann lohnt sich eine professionelle Website, weil jede Stunde Konzept später Anfragen spart oder erzeugt.

2.1 Vier Wege zur eigenen Website im Vergleich

WegPasst beiAufwand für SieGrenze
Baukasten selbst gebautNebenerwerb, OnepagerhochDesign-Vorlagen, Anbieterbindung
Freelancerkleine FirmenseitemittelUrlaub, Krankheit, Nachfolge
Agentur mit FestpreisFirmenhomepage mit ZielengeringBudget, feste Abstimmungstermine
EigenentwicklungPortale, MitgliederbereichgeringKosten, laufende Pflege

Ein Freelancer arbeitet oft näher am Kunden und günstiger als eine große Agentur. Der Preis dafür ist ein Bus-Faktor von eins. Fällt die Person aus, steht das Projekt. Wer eine Firmenhomepage erstellen lassen will, sollte deshalb früh fragen, wer im Vertretungsfall übernimmt.

3. Voraussetzungen: Was vor dem ersten Beratungsgespräch geklärt sein sollte

Ein gutes Angebot ist nur so präzise wie die Anforderungen, die es beantwortet. Diese fünf Punkte kann jeder Betrieb in einer halben Stunde am Küchentisch klären, und sie verkürzen den Erstellungsprozess erheblich.

  1. Ziel: Anfragen, Bewerbungen, Terminbuchungen oder Verkäufe. Eine erfolgreiche Website hat genau eine Hauptaufgabe, nicht vier.
  2. Umfang: Wie viele Unterseiten braucht das Angebot wirklich? Wer die Zahl der Unterseiten festlegen kann, bekommt vergleichbare Angebote.
  3. Inhalte: Liegen Texte und Bilder vor, oder muss der Dienstleister sie erstellen? Das ist die größte Preisstellschraube überhaupt.
  4. Zusätzliche Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Stellenportal, Mitgliederbereich, Mehrsprachigkeit.
  5. Wer entscheidet: Eine Person mit Freigabebefugnis. Abstimmung im Fünfergremium verdoppelt jede Laufzeit.

Die Zahlen von Eurostat zeigen, wofür Firmenseiten in Europa tatsächlich genutzt werden: 66,36 Prozent beschreiben Waren und Dienstleistungen samt Preisliste, nur 31,34 Prozent schreiben Stellen aus. Wer Personal sucht, hat hier also einen leeren Platz vor sich. Das ist eine Chance, keine Pflicht.

Statistik-Callout: nur 31,34 Prozent der Unternehmensseiten in der EU schreiben Stellen aus
Nur rund ein Drittel der Unternehmensseiten in der EU nutzt die Website für die Personalsuche. Quelle: Eurostat, Erhebung 2025.

Das Grundgerüst dafür beschreiben wir ausführlicher im Beitrag zum Grundgerüst der Firmenwebsite. Kurz zusammengefasst: Ohne definiertes Ziel, festen Umfang und geklärte Inhaltslage ist jedes Angebot eine Schätzung, und jede Schätzung wird im Projekt teurer als ein zugeschnittenes Angebot auf Basis klarer Anforderungen.

4. Schritt für Schritt: So läuft die Erstellung einer Website ab

Der Ablauf ist bei seriösen Anbietern erstaunlich ähnlich. Sechs Etappen, klare Übergaben, ein Livegang.

Wer den Ablauf kennt, erkennt im Angebot sofort, welche Etappe fehlt.

Die sechs Etappen, in denen eine Firmenhomepage entsteht, von der Reihenfolge oben nach unten
Die sechs Etappen in ihrer Reihenfolge. Etappe 4 ist die, an der die meisten Projekte hängen bleiben. Quelle: Kreativschock, Projektpraxis.

4.1 Erstgespräch und Angebot

Am Anfang steht ein unverbindliches Erstgespräch, meist 30 bis 60 Minuten, in dem Ziel, Umfang und Zeitrahmen abgeglichen werden und aus dem anschließend ein schriftliches Angebot mit einzeln benannten Leistungen entsteht. Ein Angebot ohne Leistungsliste ist wie ein Bauvertrag ohne Grundriss: Man kann ihn unterschreiben, aber nicht prüfen.

4.2 Konzept, Struktur und Website Design

Jetzt entsteht die Seitenstruktur, danach das Website Design. Gute Webdesigner beginnen mit der Navigation und den Inhaltsblöcken, nicht mit Farben. Vorhandenes Corporate Design, Logo und Hausfarben werden übernommen, sofern es sie gibt; fehlt beides, gehört ein Basispaket ins Angebot. Zwei Entwurfsrunden mit Änderungswünschen sind üblich.

Ein maßgeschneidertes Website Design entsteht aus Ihren individuellen Anforderungen, eines auf Basis einer Design-Vorlage aus vorhandenen Bausteinen. Ob individuell gestaltet oder mit Design-Vorlagen gearbeitet wird, sollte transparent im Angebot stehen. Beides ist legitim. Nur der Preis muss zur Methode passen.

4.3 Technische Umsetzung im Content-Management-System

Die technische Umsetzung erfolgt in einem CMS. WordPress ist der Standard für Firmenseiten, Joomla und TYPO3 kommen seltener vor. Ein CMS ist der Werkzeugkasten, kein fertiges Möbelstück: Es befähigt Sie, Inhalte selbstständig zu pflegen, baut die Seite aber nicht von allein.

In dieser Phase werden Hosting und Domain aufgesetzt, responsive Darstellung auf allen Endgeräten geprüft und die technische Basis für Suchmaschinen gelegt. Dazu gehören sprechende Adressen, eine saubere Überschriftenhierarchie, komprimierte Bilder und schnelle Ladezeiten. In unseren Projekten liegt der PageSpeed-Score danach regelmäßig bei 90 und darüber, erreicht über Bildkomprimierung, Caching und das Entfernen überflüssiger Skripte.

Weniger Plugins sind hier fast immer mehr. Jedes zusätzliche Feature ist eine weitere Baustelle, die dauerhaft aktualisiert werden muss.

4.4 Inhalte befüllen: Texte und Bilder

Hier bleiben die meisten Projekte hängen. Die Seite ist gebaut, das Design steht, und dann warten alle auf die Texte. Getestet werden kann erst, wenn alle Unterseiten mit Inhalten befüllt sind. Inhalte sind der Zement zwischen den Steinen; ohne sie bleibt die schönste Struktur ein Rohbau.

Zwei Wege funktionieren. Entweder Sie liefern Rohtexte und der Dienstleister redigiert sie, oder die Texte werden komplett beauftragt, und beides gehört vor dem Start entschieden, weil sich sonst der Livegang um Wochen verschiebt. Wie ein solches Textpaket aussieht, beschreiben wir dort, wo Sie Texte professionell schreiben lassen können.

Bildmaterial ist der zweite Stolperstein. Stockfotos sind schnell und billig, wirken aber austauschbar; branchenspezifische Bilder aus dem eigenen Betrieb überzeugen deutlich mehr. Ein halber Tag mit einem Fotografen ist oft die günstigste Design-Entscheidung im ganzen Projekt.

4.5 Testphase, Rechtstexte und Livegang

Vor dem Livegang wird auf einer Testumgebung geprüft: Formulare, Links, Darstellung auf Smartphone und Tablet, Ladezeiten. Parallel entstehen Impressum und Datenschutzerklärung. Beides ist Pflicht, und beides wird regelmäßig abgemahnt.

Die IHK Chemnitz formuliert die Anforderung in ihrem Merkblatt sehr konkret. „Das Impressum muss mit maximal 2 Klicks von der Startseite erreichbar sein.“ Zusätzlich gilt: Das Impressum muss leicht erkennbar sein und darf nicht versteckt werden. Ein Link im Footer erfüllt das. Ein Impressum in den AGB nicht.

Wir setzen solche Rechtstexte seit über 15 Jahren gemeinsam mit unseren Kunden auf, dazu TTDSG-konforme Consent-Lösungen und Kontaktformulare mit Einwilligung, SSL und Speicherkonzept. Rechtsberatung ist das nicht, handwerkliche Umsetzung schon.

4.6 Nach dem Livegang: Wartung, Updates und Anpassungen

Der Livegang ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Ein CMS ist Software, und Software altert. Das WordPress-Handbuch sagt das ohne Umschweife. „Older versions of WordPress are not maintained with security updates.“ Auf Deutsch: Ältere WordPress-Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.

Deshalb gehört eine Wartung in jedes Angebot: Updates für Kern, Theme und Plugins, Backups, Monitoring, kleine Anpassungen. Manche Anbieter rechnen monatlich ab, andere jährlich. Bei uns ist die laufende Pflege Teil des Angebots, nicht ein Zusatzposten mit eigenem Vertrag. Wie lange ein Projekt bis dahin dauert, hängt fast nur an der Inhaltslage; unsere Einschätzung dazu, wie viele Wochen realistisch sind, steht in einem eigenen Beitrag.

5. Leistungen und Preise: Was in einem Festpreis Angebot stehen muss

Zu website erstellen lassen Preise gibt es im Netz jede Zahl und ihr Gegenteil. Das liegt nicht an Willkür, sondern daran, dass unter demselben Wort sehr unterschiedliche Leistungen verkauft werden. Eine passgenaue Kalkulation entsteht erst, wenn diese Posten einzeln daneben stehen.

PositionFrage an den AnbieterWarum es den Preis bewegtHäufig vergessen
Konzept und StrukturWie viele Unterseiten sind enthalten?Jede Seite ist ArbeitKarriereseite
Website DesignIndividuell oder Design-Vorlage?größter KostentreiberZahl der Entwurfsrunden
InhalteWer schreibt die Texte?verschiebt Termin und PreisBildrechte
TechnikSind Hosting und Domain dabei?läuft monatlich weiterUmzug bestehender E-Mails
RechtImpressum und Datenschutzerklärung enthalten?AbmahnrisikoConsent-Tool
Nach dem StartWas kostet Wartung, was Änderungen?Folgekosten über JahreReaktionszeit

Ein Festpreis-Angebot ist nur so belastbar wie diese Liste. Fehlt eine Zeile, wandert sie später als Nachtrag auf die Rechnung. Wir arbeiten deshalb mit festen Festpreisen, damit die Investition vor dem Start bekannt ist und nicht mit jeder Rückfrage wächst.

Zum Preis gehört auch die Frage, was er ausdrücklich nicht enthält, denn laufendes Online Marketing, eine fortgeschrittene SEO-Betreuung oder ein Shop mit Zahlungsanbindung sind in der Regel eigene Pakete mit eigener Kalkulation. Eine SEO-Analyse Ihrer Website nach dem Livegang ist sinnvoll, sie ist aber kein Bestandteil der Erstellung der Website.

6. Unsere Position: Der Quelltext einer Referenz sagt mehr als das Portfolio

Fast jeder Ratgeber zu diesem Thema endet bei derselben Empfehlung: Portfolio ansehen, Referenzen prüfen, Kundenbewertungen lesen, drei Angebote vergleichen. Das ist nicht falsch. Es prüft nur die Oberfläche.

Ein Portfolio zeigt, wie eine Seite am Tag der Übergabe aussah. Über die Handwerksqualität darunter sagt es wenig. Unsere Position: Öffnen Sie bei zwei Referenzen den Quelltext und sehen Sie zwei Dinge nach. Steht dort eine gepflegte Meta-Description? Und gibt es genau eine H1?

Beides ist in einer Minute erledigt, beides ist nicht Geschmackssache, und beides verrät, ob jemand die Seite mit Sorgfalt gebaut oder nur schnell zusammengeklickt hat. Die Meta-Description ist das Schaufensterschild: Sie steht in der Trefferliste von Google, nicht auf der Seite selbst.

Fehlt sie, schreibt die Suchmaschine selbst etwas hin.

Bei der H1 ist die Regel noch klarer. WebAIM schreibt dazu. „A page should typically have only one <h1>.“ Auf Deutsch: Eine Seite sollte typischerweise nur eine H1 haben.

Überschriften sind dazu da, eine verschachtelte Inhaltshierarchie zu definieren, damit Menschen und Maschinen die Struktur erkennen. Im Original: „Their sole purpose is to define a nested structure content hierarchy so that humans and machines can infer information structure.“

Wer fünf H1 auf eine Startseite legt, nimmt dieser Hierarchie ihren Sinn.

6.1 Was 98 Firmen Startseiten zeigen

Wir haben diese Probe im August 2026 an echten Seiten gemacht. Grundlage war das öffentliche Firmenverzeichnis eines Gewerbevereins in der Region Schleswig. Aus 185 Mitgliedsprofilen ergaben sich nach Abzug von Konzernen, Banken, Verbänden sowie allen Werbe-, Druck- und Webbetrieben 109 Betriebs-Domains, von denen an einem Tag 98 Startseiten abrufbar waren. Geprüft wurde ausschließlich das ausgelieferte HTML, ohne JavaScript und ohne Unterseiten.

Das Ergebnis: 68 von 98 Startseiten liefern eine Meta-Description aus, 30 keine. Genau eine H1 haben 51 Seiten; 25 haben gar keine, 22 haben mehrere. Beide Basics zusammen erfüllen 42 Seiten. Bei 21 Seiten fehlen beide.

Balkendiagramm der Kreativschock-Stichprobe: Meta-Description und H1 auf 98 Firmen Startseiten
Zwei Prüfpunkte, 98 Startseiten: Beide Basics zusammen erfüllen 42 Seiten. Quelle: Kreativschock-Stichprobe, August 2026.

Das ist eine kleine Momentaufnahme, keine repräsentative Studie. Sie reicht aber für eine überprüfbare Aussage: Mehr als jede zweite Firmenseite in dieser Stichprobe scheitert an einem Detail, das nichts kostet und zehn Minuten dauert. Wenn eine Referenzseite diese zehn Minuten nicht bekommen hat, ist das ein Signal.

Aus unserer Sicht ist das die nützlichste Prüffrage vor der Beauftragung. Sie ist objektiv, sie ist nicht verhandelbar, und von erfahrenen Webdesignern lässt sie sich in zwei Sätzen erklären.

7. Häufige Fehler vermeiden: Woran Projekte tatsächlich scheitern

In über 15 Jahren Webdesign-Praxis wiederholen sich dieselben fünf Muster. Keines davon ist technischer Natur, und keines lässt sich mit einem besseren Baukasten, einem schnelleren Server oder einem zusätzlichen Plugin lösen.

Sie entstehen alle vor der ersten Zeile Code.

  • Inhalte zu spät: Der Klassiker. Die Seite steht, die Texte fehlen, das Projekt liegt Monate.
  • Ziel unklar: Wer alles gleichzeitig will, bekommt eine Seite ohne Schwerpunkt und ohne messbares Ergebnis.
  • Nur auf den Preis geschaut: Zwei Angebote mit gleicher Summe können völlig unterschiedliche Leistungen enthalten.
  • Änderungswünsche ohne Rahmen: Unbegrenzte Runden klingen kundenfreundlich und führen zu Projekten ohne Ende.
  • Kein Plan für danach: Ohne Wartung veraltet die erstellte Website innerhalb eines Jahres technisch.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist deshalb weniger eine Frage der Technik als eine Frage der Vorbereitung. Zwei Termine, ein Ansprechpartner, feste Freigabefristen. Das klingt unspektakulär und entscheidet trotzdem über die Laufzeit.

8. Fazit

Eine professionelle Homepage entsteht nicht durch einen Kauf, sondern in einem Projekt mit sechs Etappen und zwei Beteiligten. Der Dienstleister bringt Konzept, Design, technische Umsetzung und Pflege ein. Sie bringen Ziel, Entscheidungen und Inhalte ein. An dieser zweiten Hälfte scheitern mehr Projekte als an der ersten.

Prüfen Sie Angebote deshalb an der Leistungsliste, nicht an der Endsumme. Und prüfen Sie den Anbieter an zwei Referenzen im Quelltext, nicht nur an schönen Bildschirmfotos.

Das Ziel ist ein konkretes Bild. Ihr Kunde tippt den Firmennamen ins Handy und findet in der Trefferliste einen Satz, der Ihr Angebot beschreibt. Er landet auf einer Seite, die in unter zwei Sekunden steht, und schreibt über das Formular. Sie sehen die Anfrage im Postfach und wissen, welche Seite sie ausgelöst hat.

Genau dafür lohnt sich der Aufwand vor dem Livegang.

9. Anhang: Checkliste für Ihr Angebot

  • Ziel der Seite in einem Satz notiert
  • Anzahl der Unterseiten festgelegt, Karriereseite mitgedacht
  • Zuständigkeit für Texte und Bilder schriftlich geklärt
  • Zahl der Entwurfsrunden im Angebot benannt
  • Hosting, Domain und E-Mail-Umzug geklärt
  • Impressum, Datenschutzerklärung und Consent-Tool enthalten
  • Wartung, Reaktionszeit und Kosten für Anpassungen geregelt
  • Zwei Referenzen im Quelltext geprüft: Meta-Description und eine H1
  • Vertretungsregelung bei Ausfall des Ansprechpartners geklärt

Wer den technischen Unterbau des Webauftritts vertiefen möchte, findet die Details bei unserem professionellen Webdesign.

Sie möchten eine Firmenhomepage erstellen lassen und wissen noch nicht, welcher Umfang zu Ihrem Betrieb passt? Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden:

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Häufige Fragen zur Firmenhomepage

Der Preis hängt an vier Größen: Anzahl der Unterseiten, individuelles Design oder Design-Vorlage, Zuständigkeit für Texte und Bilder sowie zusätzliche Funktionen. Seriös vergleichbar wird ein Angebot erst über die Leistungsliste. Wir arbeiten mit festen Festpreisen, damit die Investition vor dem Start bekannt ist.

Infrage kommen ein Freelancer, eine Webdesign-Agentur oder ein Baukasten-Service des Hosters. Ein Freelancer ist meist günstiger und näher am Kunden, hat aber keine Vertretung. Eine Agentur kostet mehr und deckt Design, Technik, Recht und Wartung aus einer Hand ab.

Nicht zwingend, aber die Entscheidung gehört vor den Projektstart. Entweder Sie liefern Rohtexte und wir redigieren sie, oder das Texten wird beauftragt. Eigene Bilder aus dem Betrieb wirken deutlich stärker als Stockmaterial. Fehlende Inhalte sind der häufigste Grund für Verzögerungen.

Updates für CMS-Kern, Theme und Plugins, regelmäßige Backups, Monitoring der Erreichbarkeit und kleine Anpassungen an Inhalten. Ältere WordPress-Versionen erhalten laut WordPress-Handbuch keine Sicherheitsupdates mehr, deshalb ist Pflege keine Kür. Bei uns ist sie Teil des Angebots.

Üblich sind zwei Entwurfsrunden mit Änderungswünschen, danach die Freigabe. Wichtig ist, dass die Zahl der Runden im Angebot steht. Unbegrenzte Runden klingen freundlich, führen aber zu Projekten ohne Endtermin und am Ende zu Nachträgen.

Das hängt davon ab, was die Seite leisten soll. Für eine reine Visitenkarte genügt oft ein Baukasten. Sobald Anfragen, Bewerbungen oder Buchungen entstehen sollen, rechnet sich die professionelle Umsetzung, weil sie Ihre Zeit schont und messbare Ergebnisse anstrebt.

Auf eine vollständige Leistungsliste im Angebot, eine klare Vertretungsregelung und auf zwei Referenzen, die Sie im Quelltext prüfen. Steht dort eine gepflegte Meta-Description und genau eine H1, wurde handwerklich gearbeitet. In unserer Stichprobe erfüllten das nur 42 von 98 Startseiten.

Disclaimer: Alle genannten Zeitangaben, Preismodelle und Leistungsumfänge sind Erfahrungswerte aus der Agentur-Praxis und können je nach Region, Anbieter und Projektumfang abweichen. Die Stichprobe ist eine kleine Momentaufnahme und nicht repräsentativ. Angaben zu Impressum und Datenschutz ersetzen keine fachjuristische Beratung.

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