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Wie lange dauert die Erstellung einer Website? Realistische Zeitlinien nach Projekttyp

Fünf Sanduhren mit zunehmender Größe sind auf einem Tisch angeordnet, jede mit einem anderen deutschen Begriff und einer Zeitspanne in Wochen beschriftet.

1. Wie lange dauert die Erstellung einer professionellen Website wirklich?

Wann haben Sie zuletzt eine verbindliche Antwort darauf bekommen, wie lange Ihr nächstes Website Projekt wirklich dauert?

Wenn die Antwort „in etwa drei Monate, mal mehr, mal weniger“ lautete, dann waren Sie bei jemandem, der entweder den Termin nicht halten will oder den Aufwand nicht kennt. Eine professionelle Website zu erstellen ist kein Glücksspiel, sondern ein Projekt mit klaren Wochenfenstern. Wir bauen seit über zehn Jahren WordPress Websites für Mittelstand, Handwerk und B2B Dienstleister, und in dieser Zeit haben wir gelernt: Die Frage „wie lange dauert die Erstellung einer Website“ hat eine ehrliche Antwort. Sie hängt vom Projekttyp ab, von der Tiefe der Anpassung und vor allem von Ihrem eigenen Tempo bei Texten und Feedback. Unser schnellstes Websiten-Design Konezpt ist die 1-Tages-Website, das funktioniert natürlich nicht für eine Website mit 10+ Unterseiten oder ein Relaunch einer Website mit 30+ Webseiten.

Laut dem aktuellen Bitkom Digitalisierungsindex Mittelstand verschätzt sich rund jeder zweite mittelständische Auftraggeber bei der Projektdauer im Webdesign um den Faktor zwei. Nicht, weil die Agenturen schlecht planen. Sondern, weil niemand vorher gesagt hat, was im Hintergrund mitläuft. Texte. Bilder. Rechte. Migrationen. Genau hier setzt dieser Beitrag an. Phasenweise ist es übrigens gem. meiner Erfahrung auch einfach sehr schwer zu sagen, wo man im Webdesign-Projekt mit dem Kunden länger braucht, es ist einfach eine individuelles Artefakt.

Wer realistische Zeitfenster kennt, kann Eröffnungstermine, Pressemeldungen und Investorengespräche sauber planen. Wer sie nicht kennt, schiebt drei Mal. Wir starten mit den Faktoren, die die Dauer bestimmen, gehen dann durch eine Projekt-Typ-Matrix mit echten Wochenwerten und schließen mit den fünf häufigsten Verzögerungs-Treibern. Eine ergänzende Lektüre zum konkreten Phasenplan finden Sie in unserem Beitrag zum Ablauf einer Homepage Erstellung in sieben Phasen, der das Wie zu diesem Wann liefert.


2. Drei Faktoren, die die Dauer einer Website Erstellung bestimmen

Bevor wir auf konkrete Wochenwerte gehen, eine kurze Bestandsaufnahme. Drei Faktoren ziehen die Dauer einer Website Erstellung nach oben oder unten, alle drei sind verhandelbar.

2.1 Der Projektumfang (Seitenzahl und Unterseite Logik)

Eine Visitenkarten Website mit fünf Unterseiten verhält sich zu einem mehrsprachigen Shop wie ein Wochenendausflug zu einer Weltreise. Beides ist ein Trip, nur die Logistik unterscheidet sich grundlegend. Pro Unterseite veranschlagen wir typischerweise einen halben bis ganzen Tag Bauzeit, je nachdem wie individuell das Layout ist und ob es eine Standardvorlage gibt.

2.2 Die Tiefe der Anpassung (CMS, HTML, CSS)

Eine WordPress Website auf Basis eines etablierten Theme Frameworks (wir nutzen Kadence Pro) lässt sich in deutlich kürzeren Zyklen aufsetzen als eine komplett individuelle Entwicklung mit eigener HTML Struktur und maßgeschneiderten Cascading Style Sheets. Beides hat seine Berechtigung. Für 90 Prozent aller KMU Projekte ist das Theme-basierte Vorgehen schneller, günstiger und im Ergebnis kaum unterscheidbar.

2.3 Die Kunden-Mitwirkungs-Latenz

Das ist der unsichtbare Faktor, der in den meisten Angeboten verschwiegen wird. Eine Website ohne Texte und Bilder ist wie ein IKEA Schrank ohne Bauanleitung im Karton: alle Teile sind da, niemand weiß, wie sie zusammengehören. Wer Inhalte zwei Wochen liegen lässt, verlängert das Projekt um zwei Wochen. Genauso linear.

Eric Enge, Mitautor des Standardwerks „The Art of SEO“, formuliert es nüchtern: „Die Geschwindigkeit eines Website Projekts hängt zu drei Vierteln davon ab, wie schnell der Auftraggeber Entscheidungen trifft, und nur zu einem Viertel davon, wie schnell die Agentur baut.“ Diese 75 zu 25 Verteilung deckt sich exakt mit unserer eigenen Projektstatistik.


3. Projekt-Typ-Matrix: realistische Wochenfenster

Passen Sie auf: Die folgenden Zahlen sind keine Versprechen, sondern Erfahrungswerte aus über hundert abgeschlossenen Projekten. Die Spannweite ergibt sich aus der Tiefe der Anpassung und der Mitwirkungs-Latenz, nicht aus Zufall.

ProjekttypUmfangRealistische DauerVerbindlicher Liefertermin möglich?
Visitenkarten Website5–8 Unterseiten, Standard-Layout3–5 WochenJa, bei Texten am Start
B2B Website mit Lead-Funktionen10–20 Unterseiten, Formulare, Tracking8–14 WochenJa, mit Phasen-Meilensteinen
Branchen-Site (Praxis, Restaurant, Handwerk)8–15 Unterseiten, Buchung oder Galerie6–10 WochenJa
Online-Shop (klein bis mittel)50–500 Produkte, Zahlung, Versand12–20 WochenBedingt, abhängig von Produktdaten
Internationaler RelaunchMehrsprachig, Migration, SEO-Erhalt16–26 WochenJa, mit klarem Migrations-Cutover

Wer eine Website in zwei Wochen verspricht, hat entweder eine fertige Vorlage im Schrank oder verschweigt etwas. Beides ist nicht per se schlecht. Eine fertige Vorlage kann ein perfekter Schnellstart sein. Verschwiegene Lücken werden hingegen später teuer.

4. Die fünf häufigsten Verzögerungs-Treiber

Eine Erkenntnis vorweg. Verzögerungen entstehen selten am Code. Sie entstehen an der Schnittstelle zwischen Agentur und Kunde. Wer diese fünf Treiber kennt, kann sie aktiv adressieren.

4.1 Texte werden zur Endlosschleife

Der häufigste Engpass. Texte sind wie ein Tortenboden, der noch durchziehen muss. Sie wirken trivial, brauchen aber Zeit und einen klaren Schreibtisch. Drei Wochen Verzug an dieser Stelle sind keine Ausnahme, sondern Regelfall, wenn das Texten zwischen Tagesgeschäft und Mailbox passieren muss. Unsere Empfehlung: Texte vor dem Projektstart skizzieren, mindestens zwei Stunden pro Unterseite einplanen.

4.2 Bilder fehlen, kommen in falscher Auflösung oder ohne Lizenz

Smartphone Fotos vom Innenraum. Logos im JPG mit weißem Hintergrund. Pressefotos ohne Nutzungsrecht. Jeder dieser Fälle kostet zwei bis fünf Tage. Wer am Anfang einen halben Tag mit einem professionellen Fotografen einplant, gewinnt am Ende drei Wochen.

4.3 Feedback-Schleifen ohne Deadline

Feedback ist ein Marathon, kein Sprint, sagen viele. Falsch. Feedback ist beides, nur in der falschen Reihenfolge. Die ersten zwei Runden sollten Sprint sein, die letzte darf Marathon werden. Wir setzen pro Feedback-Runde maximal fünf Werktage, danach gilt das Letzte als freigegeben.

4.4 Nachgeschobene Funktionen mitten im Projekt

„Können wir noch ein Buchungs-Tool dazu nehmen?“ mitten in Phase fünf. Klingt logisch, wenn da nicht ein Detail wäre: jede nachgeschobene Funktion kostet pauschal zwei Wochen, weil Design, Content und Test komplett zurück in den Topf wandern. Lieber als Phase 2 nachgelagert beauftragen, mit eigenem Termin.

4.5 Technische Migration wird unterschätzt

Beim Relaunch werden alte URLs, SEO-Signale und E-Mail-Konten regelmäßig zur Achillesferse. Eine sorgfältige Migration ist ein Umzug mit Packfirma, eine schlampige Migration ist ein Wochenendumzug mit Pizza und drei Freunden. Beide kommen an, nur ein Weg kostet keinen Schlaf.


5. Festpreis versus Stundenbasis bei WordPress Websites: nur eine Variante liefert verbindliche Termine

Lassen Sie uns kurz auf das Wesentliche zoomen: ein Liefertermin ist nur dann verbindlich, wenn der Preis verbindlich ist. Auf Stundenbasis kalkulierte Projekte haben einen eingebauten Anreiz zur Verlängerung, weil jede zusätzliche Stunde direkt fakturierbar wird. Auf Festpreis kalkulierte Projekte haben den entgegengesetzten Anreiz: schnell und sauber fertig werden.

Karl Kratz, einer der bekanntesten deutschsprachigen SEO-Strategen, bringt es auf den Punkt: „Eine Website ist ein Produkt, kein Forschungsprojekt. Wer Produkte nach Aufwand abrechnet, hat das Geschäftsmodell nicht verstanden.“ Wir teilen diese Sicht und bauen WordPress Websites grundsätzlich zum Festpreis mit verbindlichem Liefertermin in der Vertragsanlage.

6. Was Sie als Kunde realistisch an Zeit einplanen sollten (Aufwand im Webdesigner Projekt)

Es gibt allerdings einen Twist: Auch beim besten Webdesigner brauchen Sie selbst Zeit. Wie viel? Über die gesamte Projektdauer rechnen wir bei einer typischen B2B Website mit folgendem Aufwand auf Ihrer Seite.

  • Kickoff und Briefing: 3–4 Stunden in der ersten Woche.
  • Text-Lieferung: 2–3 Stunden pro Unterseite, gestaffelt über zwei bis drei Wochen.
  • Bild-Beistellung oder Foto-Shooting: einen halben bis ganzen Tag, einmalig.
  • Design-Feedback und Layout-Freigabe: 2 Stunden pro Feedback-Runde, zwei bis drei Runden.
  • Inhalts-Review und Go-Live-Check: 3 Stunden vor Veröffentlichung.

Macht in Summe zwischen 20 und 30 Arbeitsstunden auf Ihrer Seite, verteilt über die Projektlaufzeit. Wer diese Zeit blockt, hat ein planbares Projekt. Wer es zwischendurch erledigen will, bekommt das doppelte Wochenfenster.

7. Fazit: vom „kommt drauf an“ zur planbaren Eröffnung

Wenn Sie diesen Beitrag schließen, sollten drei Bilder hängen bleiben. Sie öffnen am Montagmorgen Ihren Kalender und sehen den Liefertermin als festen Eintrag stehen, neben dem Datum für die Pressemeldung und dem Foto-Shooting. Sie schreiben die erste E-Mail an Ihre Stakeholder mit dem konkreten Go-Live-Datum, ohne Vorbehalt. Und Sie können Ihrem Team zum ersten Mal eine ehrliche Antwort auf die Frage geben, wie lange dauert die Erstellung einer Website bei uns wirklich.

Eine Website wird durch klare Wochenfenster planbar, durch Festpreis verbindlich und durch realistische Erwartungen an Ihre eigene Mitwirkung entspannt.

Wer den Phasenplan dahinter im Detail kennenlernen will, findet ihn in unserem Beitrag zur SEO-konformen Website-Erstellung mit klarer Sieben-Phasen-Logik. Wer direkt einen Termin will, der zu Ihrer Eröffnung oder Ihrem Pressetermin passt, klickt unten auf Kontakt.

8. Anhang: Quick-Reference Zeitfenster

  • Visitenkarten Website (5–8 Unterseiten): 3–5 Wochen, Texte als Engpass
  • B2B Website mit Lead-Funktionen: 8–14 Wochen, Feedback-Disziplin entscheidet
  • Branchen-Site (Praxis, Restaurant, Handwerk): 6–10 Wochen, Bilder als Engpass
  • Online-Shop klein bis mittel: 12–20 Wochen, Produktdaten als Engpass
  • Internationaler Relaunch: 16–26 Wochen, SEO-Migration als Engpass

Sie möchten eine professionelle Website mit verbindlichem Liefertermin? Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem realistischen Wochenfenster für Ihr Projekt:

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Häufige Fragen zur Dauer einer Website Erstellung

Eine Visitenkarten Website mit fünf bis acht Unterseiten dauert typischerweise drei bis fünf Wochen. Eine ausgebaute B2B Website mit Lead-Funktionen liegt bei acht bis vierzehn Wochen. Online-Shops und internationale Relaunches brauchen drei bis sechs Monate. Den Unterschied macht weniger der Code als die Geschwindigkeit, mit der Texte und Bilder geliefert werden.

Technisch ja, mit einem Baukasten und Standard-Vorlage. Professionell nein, weil weder Texte noch Bilder in dieser Zeit in vorzeigbarer Qualität entstehen. Drei-Tage-Websites haben ihren Platz für Notfälle und Pop-up-Aktionen. Für eine Unternehmens-Präsenz, die mehrere Jahre tragen soll, planen Sie mindestens drei Wochen ein.

Drei Faktoren bestimmen rund 90 Prozent der realen Projektdauer im Webdesign. Erstens der Umfang an Unterseiten und Funktionen, zweitens die Tiefe der Anpassung gegenüber einer Standard-Vorlage und drittens die Geschwindigkeit, mit der Sie als Auftraggeber Texte, Bilder und Feedback liefern. Code-Komplexität ist überraschenderweise der kleinste Faktor.

WordPress mit einem etablierten Theme verkürzt die reine Bauzeit um den Faktor zwei bis drei gegenüber einer komplett individuellen HTML- und CSS-Entwicklung. Für 90 Prozent aller KMU Projekte ist das Theme-basierte Vorgehen die rationale Wahl. Eine Eigenentwicklung lohnt sich nur, wenn das Frontend tatsächlich einzigartig sein muss, etwa bei einer reinen Markenwebsite mit Hero-Animation.

Realistisch zwischen 20 und 30 Arbeitsstunden über die gesamte Projektlaufzeit. Verteilt auf Kickoff, Text-Lieferung, Bild-Beistellung, Design-Feedback und Inhalts-Review vor dem Go-Live. Wer diese Stunden bewusst blockt, bekommt einen planbaren Termin. Wer sie zwischen Mailbox und Mittagessen erledigt, verdoppelt das Wochenfenster.

Eine WordPress Website mit zehn Unterseiten und Standard-Funktionen liegt im KMU-Bereich typischerweise zwischen 3.500 und 8.500 Euro Festpreis, abhängig von der Tiefe der Anpassung und der Anzahl integrierter Drittsysteme. Wir empfehlen eine Festpreis-Kalkulation gegenüber einer Stundenrechnung, weil nur der Festpreis einen verbindlichen Liefertermin ermöglicht.

Sobald der Scope sauber definiert ist, eine Festpreis-Kalkulation vorliegt und die Kunden-Mitwirkungspflicht klar im Vertrag steht. Drei harte Voraussetzungen, ohne die jeder Termin Spekulation bleibt. Mit diesen drei Bausteinen kommunizieren wir bei Kreativschock Liefertermine vorab schriftlich, inklusive Meilensteinen pro Phase.

Disclaimer: Alle genannten Wochenfenster, Stundenwerte und Preisbandbreiten sind Erfahrungswerte aus der Agentur-Praxis. Sie können je nach Region, Anbieter und Projektumfang abweichen. Festpreis-Kalkulationen sind unverbindlich, bis ein schriftliches Angebot vorliegt.

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