1. Einführung: Warum eine Landingpage erstellen lassen?
Zwei Klicks auf dieselbe Anzeige, beide kosten vier Euro. Der erste landet auf einer Startseite mit zwölf Menüpunkten und klickt sich weg. Der zweite landet auf einer Seite, die genau ein Angebot zeigt, genau eine Frage beantwortet und genau einen Button hat. Der erste Klick war Werbekosten. Der zweite war eine Anfrage.
Auf einen Blick
- Landingpages wandeln im Median 6,6 Prozent der Besucher in Anfragen um, die Branchen-Spanne reicht von 3,8 bis 12,3 Prozent (Unbounce Conversion Benchmark Report).
- 83 Prozent aller Landingpage-Besuche kommen vom Smartphone, Desktop konvertiert dennoch 8 Prozent besser (Unbounce).
- E-Mail-Traffic konvertiert mit durchschnittlich 19,3 Prozent am stärksten, Paid Search liegt bei 10,9 Prozent (Unbounce).
- Ein typisches Landingpage-Projekt kostet bei Kreativschock 1.500 bis 3.000 Euro und ist in ein bis zwei Wochen live (Kreativschock-Projektpraxis).
Landingpage erstellen lassen bedeutet, eine einzelne, fokussierte Webseite mit genau einem Conversion-Ziel professionell konzipieren, texten und umsetzen zu lassen. Die Seite empfängt Besucher aus Anzeigen, E-Mails oder Funnels und führt sie ohne Ablenkung zu einer Handlung: Anfrage, Anmeldung oder Kauf. Bei einer spezialisierten Agentur kostet das typischerweise 1.500 bis 3.000 Euro.
Wenn Sie diesen Beitrag öffnen, planen Sie wahrscheinlich gerade eine Kampagne, einen Funnel oder einen Launch. Hier bekommen Sie den kompletten Bauplan: Aufbau, Message Match, A/B Testing, Benchmarks und ehrliche Kosten. Und falls parallel der gesamte Auftritt ansteht, lesen Sie, was es heißt, eine neue Homepage erstellen zu lassen.
2. Landingpage oder Website: Warum die Startseite Budget verbrennt
Eine Startseite ist ein Bahnhofsgebäude mit zwölf Ausgängen. Eine Landingpage ist ein Bahnsteig mit genau einem Zug. Wer bezahlten Datenverkehr in ein Bahnhofsgebäude schickt, sieht seine Besucher in alle Richtungen verschwinden, nur nicht in den Zug.
Genau das passiert täglich.
In unserer Projektpraxis zeigt sich regelmäßig dasselbe Muster: Google Ads oder Meta Ads laufen auf die Startseite, weil keine dedizierte Zielseite existiert. Der Besucher findet das Versprechen der Anzeige dort nicht wieder. Das Budget fließt, die Anfragen bleiben aus.
Passen Sie auf: Der Unterschied ist kein Design-Detail, sondern ein Architektur-Prinzip. Eine Website informiert breit, Landingpages sind auf eine einzige Suchintention zugeschnitten, verzichten auf Navigation und machen die gewünschte Handlung zum einzigen logischen nächsten Schritt. Deshalb gehören Ads, Funnel-Stufen und Launches auf eigene Zielseiten.
3. Der Bauplan: So ist eine Landing Page aufgebaut
Eine konvertierende Landing Page folgt einer alten Verkaufs-Dramaturgie:
- Aufmerksamkeit
- Nutzen
- Vertrauen
- Abschluss
3.1 Hero: Headline, Subline, ein Versprechen
Der sichtbare Bereich ohne Scrollen entscheidet in Sekunden, ob jemand bleibt. Die Headline greift das Versprechen der Anzeige auf, die Subline konkretisiert den Nutzen, der Call-to-Action zeigt den nächsten Schritt. Kein Slider, kein Begrüßungstext. Ein Angebot, ein Satz, ein Button.
3.2 Nutzenargumentation statt Funktionsliste
Besucher kaufen kein Werkzeug, sie kaufen das Ergebnis. Statt „24/7-Monitoring“ schreibt eine gute Seite „Sie schlafen ruhig, weil jemand aufpasst“ (Feature vs. emotionales Endergebnis). Drei bis fünf Nutzenblöcke reichen, jeder mit konkretem Ergebnis für die Zielgruppe. Wer hier präzise formuliert, macht aus weniger Budget mehr Umsatz.
3.3 Social Proof: Beweise statt Behauptungen
Echte Bewertungen, Kundenlogos, nachprüfbare Zahlen, Zertifikate. Menschen glauben Menschen, nicht Marketing-Texten. Wichtig ist die Reihenfolge: Der Beweis kommt direkt nach dem Versprechen, nicht irgendwo im Fußbereich.
3.4 Formular und Abschluss: kurz, klar, konkret
Jedes überflüssige Feld kostet Anfragen. Name, Kontakt, Anliegen: Mehr benötigt ein Erstkontakt selten. Der CTA-Button benennt, was passiert („Kostenloses Erstgespräch sichern“). Und weil 83 Prozent der Besuche mobil stattfinden, muss das Formular auf dem Smartphone schnell und responsive funktionieren.
Ihre Landingpage von Kreativschock
- Konzept, Text und Design aus einer Hand, zugeschnitten auf Ihr Angebot
- Message Match zwischen Anzeige und Seite von Anfang an mitgedacht
- Sauberes Tracking, damit jede Anfrage messbar ist
- Live in ein bis zwei Wochen, transparent kalkuliert
4. Message Match: Das Geheimnis hinter günstigen Klickpreisen
Hier kommt der Punkt, den die meisten Anbieter übersehen: Die Seite beginnt nicht auf der Seite. Sie beginnt in der Anzeige.
Eine Landingpage ist die Stabübergabe beim Staffellauf: Die Anzeige läuft die erste Runde und übergibt an die Zielseite. Macht deren Headline ein anderes Versprechen, fällt der Stab, egal wie schnell beide Läufer waren. Dieses nahtlose Weiterführen des Anzeigen-Versprechens heißt Message Match.
Und es kommt noch besser: Google belohnt Message Match mit barer Münze. Der Qualitätsfaktor in Google Ads bewertet neben Klickrate und Anzeigenrelevanz ausdrücklich die Nutzererfahrung mit der Landingpage. In der Google Ads Hilfe heißt es wörtlich: „Ein hoher Qualitätsfaktor bedeutet, dass Ihre Anzeige und Ihre Landingpage für Nutzer, die nach Ihrem Keyword suchen, relevanter und hilfreicher sind als die anderer Werbetreibenden.“ Relevantere Seiten senken also Ihre Klickpreise.
Eine Frage entlarvt deshalb jeden Anbieter: „Wollen Sie meine Anzeigen sehen?“ Lautet die Antwort nein, fehlt das halbe Projekt.
5. Conversion Benchmarks: Welche Zahlen realistisch sind
Eine Zahl, die wir oft nennen, weil sie sitzt: 6,6 Prozent. So hoch ist laut Unbounce Conversion Benchmark Report (57 Millionen ausgewertete Conversions) die mittlere Quote über alle Branchen. Zur mobilen Realität hält der Report fest: „83% of landing page visits were on a mobile device, yet mobile converts 8% less than desktop (83 % der Landingpage-Besuche erfolgten über ein Mobilgerät, dennoch konvertiert Mobile 8% schlechter als Desktop.)“
Die Spanne zwischen den Branchen ist allerdings groß:
| Branche / Kanal | Median | Quelle |
| Alle Branchen | 6,6 % (Spanne 3,8–12,3 %) | Unbounce |
| Dienstleistungen (Commercial & Professional Services) | 6,1 % | Unbounce |
| E-Commerce | 4,2 % | Unbounce |
| Kanal E-Mail | 19,3 % (Durchschnitt) | Unbounce |
| Kanal Paid Social | 12,0 % (Durchschnitt) | Unbounce |
| Kanal Paid Search | 10,9 % (Durchschnitt) | Unbounce |
Wer mit Google Ads auf eine Dienstleistungs-Landingpage führt und dauerhaft unter 3 bis 4 Prozent liegt, hat fast immer ein Seiten-Problem, kein Traffic-Problem. Über dem Branchen-Median lohnt Skalieren, darunter lohnt Optimieren.
Mehr Besucher reparieren keine schwache Seite.
Darauf können Sie wetten.
6. A/B Testing: So wird die Landingpage Erstellung messbar besser
Auch Profis wissen vorher nicht, welche Headline gewinnt. Niemand weiß das. Der Unterschied zwischen Bauchgefühl und Handwerk: Handwerk testet.
Ein A/B-Test ist eine Blindverkostung: zwei Espresso aus derselben Bohne, nur anders geröstet. Erst der Geschmackstest entscheidet. Auf Landingpages heißt das: Zwei Varianten unterscheiden sich in genau einem Element, der Traffic wird aufgeteilt, die bessere Quote gewinnt.
Bevor Sie das umsetzen, kurz auf die Bremse: Drei Regeln trennen Erkenntnis von Datenmüll.
- Erstens: eine Variable pro Test.
- Zweitens: genug Besucher, bei 50 Klicks pro Woche ist jedes Ergebnis Zufall.
- Drittens: vorher festlegen, welche Kennzahl zählt. Passende Tools gibt es von WordPress-Plugins bis zu Plattformen mit fertigen Vorlagen.
7. Landingpage Agentur oder selbst erstellen: Kosten im Vergleich
Sie können eine Landingpage kostenlos mit einem Baukasten selbst bauen, Templates und KI-Generatoren machen den Einstieg leicht. Die ehrliche Rechnung beginnt aber, sobald laufend Werbebudget auf die Seite trifft: Dann zahlt jede schwache Sektion täglich mit.
Aus der Praxis: Ein typisches Landingpage-Projekt liegt bei zwischen 1.500 und 3.000 Euro/netto und ist in ein bis zwei Wochen live. Die Erstellung umfasst Konzept, Text, Design auf WordPress und sauberes Tracking. Den größten Preisunterschied macht nicht das Webdesign, sondern die Strategie- und Textarbeit, denn dort entstehen die Anfragen.
Woran erkennen Sie eine gute Landingpage Agentur? Sie fragt zuerst nach Ziel, Zielgruppe und Ihren Anzeigen, nicht nach Ihrer Wunschfarbe. Sie denkt in Anfragen und Leads statt nur in Optik. Sie baut Tracking von Anfang an ein. Und sie erklärt, wie die Seite organischen Traffic über SEO gewinnt, etwa als Unterseite statt separater Domain, damit die Suchmaschinenoptimierung der Hauptseite mitprofitiert. Wie wir dabei vorgehen, zeigt unsere Webdesign-Agentur-Seite; ob eine bestehende Seite Potenzial verschenkt, klärt eine SEO-Analyse Ihrer Website.
Kurz: Selbst erstellen spart Geld, der Profi spart Werbebudget.
8. Fazit: Vom Klick zur Anfrage
Eine Landingpage ist kein Schmuckstück, sondern ein Werkzeug: eine Seite, ein Ziel, eine Handlung. Sie führt das Versprechen Ihrer Werbung nahtlos weiter, beweist es mit echtem Social Proof und macht den nächsten Schritt so leicht, dass er fast von selbst passiert. Wer das professionell aufsetzt und konsequent testet, holt aus demselben Budget messbar mehr Leads und kann skalieren statt hoffen.
9. Anhang: Checkliste vor dem Start Ihrer Landingpage
- Ziel definiert: Genau eine Conversion pro Seite, keine Navigation, keine Ausstiegslinks.
- Message Match: Die Headline greift das Anzeigen-Versprechen wortwörtlich auf.
- Above the Fold: Headline, Nutzen und Call-to-Action ohne Scrollen sichtbar.
- Social Proof: Echte Bewertungen, Logos oder Zahlen direkt nach dem Versprechen.
- Formular: Nur Felder, die Sie für den Erstkontakt wirklich brauchen.
- Mobil zuerst: Auf dem Smartphone getestet, schnell geladen.
- Tracking: Jede Anfrage wird gemessen, Conversions sind belegbar.
- Test geplant: Eine Variable, genug Besucher, fester Zeitraum, klare Kennzahl.
- DSGVO: Tracking und Einwilligungen rechtlich geprüft.
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Häufig gestellte Fragen zur Landingpage
Disclaimer: Alle genannten Preise, Zeitangaben und Benchmark-Werte sind Erfahrungswerte aus der Agentur-Praxis beziehungsweise öffentlich zugängliche Studien-Daten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können je nach Branche, Anbieter und Projektumfang abweichen. Diese Inhalte ersetzen keine fachjuristische Beratung, etwa zu DSGVO-Fragen.

