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WordPress Hosting Vergleich: 5 Anbieter im KMU Check und was nach dem 1 Euro Jahr kommt

Neben einem Hochbeet, in dem verschiedene Blütenpflanzen wachsen – darunter eine mit einer orangefarbenen Blüte inmitten weißer Blüten – und das mit einer Tropfbewässerungsanlage ausgestattet ist, steht eine kleine Topfpflanze.

1. Einführung: Warum der beworbene Preis die falsche Frage ist

Ein Euro im Monat. Mit dieser Zahl bewerben gleich drei große deutsche Anbieter ihr Hosting für WordPress, und im zweiten Vertragsjahr steht bei zweien davon das Zehnfache auf der Rechnung. Der beworbene Einstiegspreis ist im Webhosting ungefähr so aussagekräftig wie die Kaltmiete in einer Wohnungsanzeige: Er verrät nichts über Lage, Heizung oder den Hausmeister. Dieser Vergleich zeigt Ihnen, welche Kriterien beim Hosting wirklich zählen, was fünf Anbieter aus Deutschland tatsächlich kosten und wo die typischen Kostenfallen liegen.

Auf einen Blick:

  • Gute Serverantwortzeiten liegen bei 0,8 Sekunden oder weniger, Werte über 1,8 Sekunden gelten als schlecht (Google web.dev).
  • 9 von 14 geprüften Vereins-Websites aus Göttingen antworten langsamer als der Google-Richtwert von 0,8 Sekunden (Kreativschock-Stichprobe, Juli 2026).
  • Einstiegstarife ab 1 € pro Monat gelten meist nur im ersten Jahr oder für sechs Monate; danach kosten dieselben Tarife 5 bis 10 Euro monatlich (Anbieter-Preisseiten, Stand Juli 2026).
  • WordPress empfiehlt als Basis PHP ab Version 8.3, MariaDB 10.11+ oder MySQL 8.0+ sowie HTTPS für jede Installation (WordPress.org).
  • Managed WordPress Hosting bei spezialisierten Anbietern beginnt bei rund 14 bis 17 Euro netto monatlich und übernimmt Aktualisierungen, Sicherungen und Sicherheit (Anbieter-Preisseiten, Stand Juli 2026).

WordPress Hosting ist Webhosting, dessen Server speziell für WordPress optimiert sind: aktuelle PHP-Version, vorinstalliertes WordPress oder Installation mit wenigen Klicks, serverseitiges Caching und automatische Sicherungen. Es gibt zwei Klassen: günstiges Shared Hosting ab wenigen Euro im Monat und Managed Hosting, bei dem der Anbieter Updates, Sicherheit und Wartung der WordPress Installation übernimmt.

Die Wahl des Hostings entscheidet mit über Ladezeiten, Sicherheit und Ihre monatlichen Fixkosten. Wer seine Website gerade plant oder von uns als Agentur für Webdesign in Göttingen betreuen lässt, trifft die Hosting-Entscheidung deshalb am besten vor dem ersten Vertragsabschluss und nicht erst, wenn die Seite lahmt. Falls Ihre bestehende Website bereits träge reagiert, hilft unser Leitfaden, wie Sie WordPress spürbar schneller machen.

2. Woran Sie gutes Hosting für WordPress erkennen

Das CMS WordPress bietet mit Themes und Plugins enorme Flexibilität. Genau dieser Vorteil von WordPress ist zugleich seine Schwäche, denn jede Erweiterung kostet Serverleistung. Die meisten Vergleichsportale und Anbieter-Seiten führen trotzdem Speicherplatz, Postfächer und Datenbanken ins Feld: bequem vergleichbare Zahlen, aber für eine typische Firmenwebsite fast nie der Engpass. WordPress benötigt für die Installation nur wenige Megabyte und genau eine Datenbank. Unsere Position weicht deshalb vom üblichen Raster ab: Entscheidend sind vier messbare Kriterien, und der beworbene Preis gehört nicht dazu.

Kriterium 1: Serverantwortzeit. Sie misst, wie schnell der Server das erste Datenpaket liefert, bevor Ihre Seite überhaupt zu laden beginnt. Google nennt dafür einen klaren Richtwert. In der web.dev-Dokumentation heißt es: „Gute TTFB-Werte liegen bei 0,8 Sekunden oder weniger, schlechte Werte bei mehr als 1,8 Sekunden.“ Ein langsamer Server bremst jede weitere Optimierung aus. Egal, wie gut die Website mit WordPress gebaut ist.

Skala der TTFB-Richtwerte nach Google web.dev: gut bis 0,8 Sekunden, ab 1,8 Sekunden schlecht
Die TTFB-Richtwerte von Google web.dev, dazu die langsamste Website aus unserer Stichprobe.

Wie groß das Problem in der Praxis ist, haben wir nachgemessen. Wir haben im Juli die Startseiten von 14 erreichbaren Sportvereins-Websites aus Göttingen geprüft, je drei Abrufe vom selben Messpunkt, gewertet wurde der Median. Das Ergebnis: 9 von 14 Websites antworteten langsamer als der Google-Richtwert von 0,8 Sekunden, eine brauchte sogar über 2,6 Sekunden. 4 von 14 lieferten ihre Seiten ohne Textkompression aus. Gleicher Messpunkt, gleiche Methode, sehr unterschiedliche Ergebnisse: Die Differenz geht auf das Konto von Hosting und Konfiguration.

Die Betreiber merken davon meist nichts.

Kriterium 2: Aktuelle Technik. WordPress.org nennt als empfohlene Basis PHP ab Version 8.3, MariaDB 10.11+ oder MySQL 8.0+ und HTTPS für jede Installation. Ältere PHP-Versionen laufen zwar noch, gelten aber als Sicherheitsrisiko. Fragen Sie Ihren Anbieter deshalb konkret, welche PHP-Version Ihr Tarif nutzt und ob die aktuellste WordPress Version unterstützt wird.

Kriterium 3: Tägliche Sicherungen. Ohne automatische Backups ist jeder Fehler endgültig. Kriterium 4: Erreichbarer Support. Ob per Telefon, Chat oder rund um die Uhr: Im Ernstfall zählt, wie schnell ein Mensch antwortet, der WordPress kennt.

Kurz zusammengefasst: Gutes WordPress Hosting erkennen Sie an einer Serverantwortzeit unter 0,8 Sekunden, an aktueller Technik nach den WordPress.org-Vorgaben, an täglichen Sicherungen und an erreichbarem, kompetentem Support. Speicherplatz, Postfächer und der beworbene Einstiegspreis sind dagegen schwache Entscheidungskriterien, weil sie über die tatsächliche Qualität des WordPress Hostings nichts aussagen.

3. Die fünf Anbieter im Schnellüberblick

Für diesen Vergleich haben wir fünf WordPress Hosting Anbieter ausgewählt, die alle auf Servern in Deutschland hosten: drei große Allrounder mit günstigen Einstiegstarifen und zwei spezialisierte WordPress Hoster mit Managed-Angeboten. Alle Tarife sind auf die Nutzung von WordPress ausgerichtet. Die Preise stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand Juli 2026, und können sich ändern.

AnbieterEinstiegstarifPreis danachSicherungSupport
STRATO (Plus)1 Euro/Monat im 1. Jahr9–10 Euro/Monatautomatische Updates, Backup je nach TarifWerktags 8–20 Uhr, 24/7 gegen Aufpreis
IONOS (Grow)1 Euro/Monat für 12 Monate10 Euro/Monattäglich, plus Malware-ScanRund um die Uhr, persönlicher Berater
manitu (M)1 Euro/Monat für 6 Monate5,03 Euro/MonattäglichWerktags per Telefon und E-Mail
Raidboxes (Mini)17 Euro/Monat nettounveränderttäglich, 7 Tage AufbewahrungChat 8–22 Uhr
HostPress (PLUS)44 Euro/Monat netto (jährlich)unveränderttäglich, 14 Tage AufbewahrungMo–Fr 8–17 Uhr, im Schnitt 4 Minuten Reaktionszeit


Die Spannbreite ist kein Zufall.

Die drei Allrounder verkaufen standardisiertes Shared Hosting: viele Kunden teilen sich einen Server, das hält den Preis für WordPress Hosting niedrig. Die beiden Spezialisten reservieren feste Ressourcen pro Website mit Optimierungen für WordPress und lassen sich den Aufwand entsprechend bezahlen. Beide Modelle haben ihre Berechtigung, nur eben für unterschiedliche Projekte.

4. Budget Klasse im Detail: STRATO, IONOS und manitu

Shared Hosting funktioniert wie eine Wohngemeinschaft: Viele Parteien teilen sich Küche und Bad, und solange niemand eine Party feiert, funktioniert das erstaunlich gut. Für Vereins-Websites, kleine Firmenauftritte und Blogs ist diese Klasse deshalb oft völlig ausreichend, solange die vier Kriterien aus Sektion 2 stimmen.

4.1 STRATO: Der Einsteiger-Klassiker

Beim Berliner Anbieter STRATO kostet der WordPress-Tarif „Plus“ 1 € pro Monat im ersten Jahr, danach 9 bis 10 Euro monatlich (Stand: Juli 2026). Enthalten sind eine dauerhaft kostenlose Domain, ein SSL-Zertifikat, vorinstalliertes WordPress und automatische Updates des Systems. Die Server stehen in deutschen Rechenzentren. Der Support ist werktags von 8 bis 20 Uhr erreichbar, eine 24/7-Hotline kostet extra. Für den kleinen Firmenauftritt ist das solide; ambitionierte Projekte stoßen bei der Performance an Grenzen.

4.2 IONOS: Der Konzern mit Beratermodell

IONOS bietet sein Hosting-Paket für WordPress im Tarif „Grow“ für 1 Euro monatlich in den ersten 12 Monaten, danach 10 Euro (Stand: Juli 2026). Auffällig ist das Sicherheitspaket: tägliche Datensicherung, Schwachstellen-Analyse und Malware-Scans sind in allen Paketen enthalten. Dazu kommen Domain, SSL-Zertifikat, Support rund um die Uhr und ein persönlicher Berater nach Vertragsabschluss. Wer Wert auf tägliche Sicherung im Budget-Segment legt, bekommt hier das rundeste Paket dieser Klasse.

4.3 manitu: Der Mittelständler mit eigenem Rechenzentrum

Der saarländische Anbieter manitu betreibt sein eigenes Rechenzentrum in St. Wendel und verkauft sein Webhosting M für 1 Euro monatlich in den ersten 6 Monaten, danach gut 5 € pro Monat (Stand: Juli 2026). Enthalten sind kostenlose SSL-Zertifikate, tägliche Sicherungen und die Installation von WordPress mit einem Klick. Bemerkenswert: Der reguläre Preis liegt deutlich unter dem der beiden Großen, ohne dass die Grundausstattung schlechter wäre. Wer den Vertrag länger als ein Jahr behalten will, fährt hier auf Dauer am günstigsten.

Kurz zusammengefasst: In der Budget-Klasse kostet WordPress Hosting aus Deutschland nach der Aktionsphase 5 bis 10 Euro monatlich. IONOS bietet das stärkste Sicherheitspaket, manitu den fairsten Dauerpreis, STRATO den bekanntesten Namen. Alle drei hosten auf deutschen Servern und liefern Domain und SSL-Zertifikat mit. Der Unterschied zum Managed-Segment liegt in Ressourcen, Optimierung und Support-Tiefe.

5. Managed Klasse im Detail: Raidboxes und HostPress

Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter die Systempflege: Er hält PHP und die Version von WordPress aktuell, sichert täglich, überwacht die Sicherheit und optimiert die Server gezielt für das Content-Management-System. Spezialisierte WordPress Hoster bieten dazu Staging-Umgebungen, in denen Sie Änderungen gefahrlos testen, bevor sie live gehen. Das spart genau die Stunden, die Selbermacher sonst in Updates ohne Risiko investieren müssen.

5.1 Raidboxes: Managed Einstieg aus Münster

Raidboxes ist ein auf WordPress spezialisierter Anbieter aus Deutschland. Der kleinste Tarif „Mini“ kostet regulär 17 Euro netto monatlich, aktuell mit Neukunden-Rabatt (Stand: Juli 2026). Dafür gibt es feste Ressourcen statt geteiltem Server, serverseitiges Caching, tägliche Sicherungen mit sieben Tagen Aufbewahrung, eine Staging-Umgebung und einen kostenlosen Umzug der bestehenden WordPress Webseite. Der Support-Chat ist von 8 bis 22 Uhr besetzt, mit echtem WordPress-Wissen statt Callcenter-Skript.

5.2 HostPress: Die Premium-Schiene

HostPress positioniert sich als Premium-Anbieter für WordPress Hosting in Deutschland. Der PLUS-Tarif kostet 44 Euro netto monatlich bei jährlicher Zahlung (Stand: Juli 2026). Dafür bekommen Sie eigene Ressourcen mit 4 vCPUs, tägliche Sicherungen mit 14 Tagen Aufbewahrung, Staging, eine Caching-Lösung samt Performance-Plugin-Lizenz und einen Support, der im Schnitt nach 4 Minuten reagiert. Das lohnt sich für Projekte, bei denen jede Stunde Ausfall bares Geld kostet, etwa einen gut laufenden Shop mit WooCommerce.

Die Managed Klasse kostet bei spezialisierten deutschen Anbietern 17 bis 44 Euro netto monatlich und enthält feste Ressourcen, tägliche Sicherungen, Staging und WordPress spezialisierten Support. Der Aufpreis gegenüber Shared Hosting kauft vor allem Zeit und Verlässlichkeit: Updates, Sicherheit und Performance-Pflege wandern vom Betreiber zum Anbieter. Genau das macht diese Klasse für Firmen interessant.

Statistik: 9 von 14 geprüften Vereins-Websites aus Göttingen antworten langsamer als der Google-Richtwert von 0,8 Sekunden
Ergebnis unserer Messung von 14 Vereins-Websites aus Göttingen, Juli 2026.

6. Kostenfallen: Was aus dem 1 Euro Tarif wird

Der Aktionspreis funktioniert wie ein Streaming-Probeabo: Der Einstieg ist fast geschenkt, und die Verlängerung läuft automatisch zum regulären Tarif weiter. Das ist legal und steht in den Preislisten, nur liest es kaum jemand.

Vier Muster sollten Sie kennen.

  1. Erstlaufzeit-Rabatt: Der beworbene Preis gilt nur für 6 oder 12 Monate. Danach zahlen Sie bei STRATO und IONOS das Zehnfache des Aktionspreises. Rechnen Sie immer mit dem regulären Preis über 24 Monate.
  2. Netto und Brutto: Die Allrounder werben mit Bruttopreisen, viele Managed-Anbieter mit Nettopreisen. 44 Euro netto sind über 52 Euro brutto; für Vereine ohne Vorsteuerabzug ein echter Unterschied.
  3. Aufpreis-Leistungen: Eine Support-Hotline rund um die Uhr, mehr Sicherungs-Aufbewahrung oder zusätzliche Domains kosten teils extra. Prüfen Sie, was Ihr Projekt wirklich benötigt.
  4. Wechselkosten: Wer nach dem ersten Jahr umziehen will, zahlt mit Zeit. Spezialisierte Anbieter nehmen Ihnen den Umzug kostenlos ab; bei den Allroundern organisieren Sie ihn selbst.
Balkendiagramm: Aktionspreis und regulärer Preis pro Monat bei STRATO, IONOS und manitu
Aktionspreis und regulärer Preis der Einstiegstarife im Vergleich (Stand: Juli 2026).

Zur Einordnung: „Kostenlos“ ist beim Hosting immer eine Mischkalkulation. WordPress ist grundsätzlich kostenlos, die kostenlose Domain und das kostenlose SSL-Zertifikat sind es über den Tarifpreis eben nicht. Das ist kein Skandal, sondern Marktlogik. Ärgerlich wird es nur, wenn die Kalkulation auf der Erwartung beruht, dass Sie den Preissprung nach zwölf Monaten nicht bemerken.

Ein Sonderfall sind Angebote, die WordPress Hosting kostenlos versprechen: Dahinter stecken meist Subdomains ohne eigene Domain, Werbeeinblendungen oder stark beschnittene Funktionen. Für den eigenen WordPress Auftritt eines Unternehmens ist das keine Option, zumal die Datensicherung dort oft ganz fehlt. Wie Sie Backups richtig aufsetzen, haben wir separat beschrieben.

7. Server in Deutschland: Der DSGVO-Vorteil kurzer Wege

Alle fünf verglichenen Anbieter aus Deutschland hosten auf Servern im Inland. Wer WordPress in Deutschland hostet, vereinfacht die Datenschutz-Seite erheblich: Mit dem Anbieter schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO, und die Daten Ihrer Besucher verlassen die EU nicht. Bei außereuropäischen Anbietern kommen zusätzliche rechtliche Fragen zum Datentransfer hinzu, die sich ein kleines Unternehmen nicht freiwillig ins Haus holen muss.

Der zweite Vorteil ist physikalisch.

Kurze Wege bedeuten schnelle Ladezeiten für Ihr Publikum: Wenn Ihre Kundschaft in Südniedersachsen sitzt, antwortet ein Server in Deutschland schlicht schneller als einer in Übersee. Für WordPress Webseiten gilt das doppelt, weil jede Seite dynamisch auf dem Server entsteht. Ein Serverstandort im Inland ist damit kein Marketing-Etikett, sondern ein doppelt messbarer Vorteil. Prüfen lässt er sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters oder direkt im Auftragsverarbeitungsvertrag; auch das gehört zum Thema HTTPS und SSL Zertifikat, das Verschlüsselung auf dem Transportweg sicherstellt.

8. Unsere Empfehlung: Welches WordPress Hosting für wen?

Die Frage nach dem besten WordPress Hosting hat keine Einheitsantwort, aber drei klare Profile. WordPress.org bringt es in seiner Hosting-Übersicht bildhaft auf den Punkt. Dort heißt es: „Just like flowers need the right environment to grow, WordPress works best when it’s in a rich hosting environment.“ (Übersetzt: So wie Blumen die richtige Umgebung zum Wachsen brauchen, funktioniert WordPress am besten in einer guten Hosting-Umgebung, WordPress.org.) Dieselbe Pflanze wächst im Hochbeet mit guter Erde eben anders als im Blumentopf auf der Fensterbank.

  • Verein, Blog, kleine Visitenkarten-Website: Ein Budget-Tarif reicht. Vergleichen Sie den regulären Preis statt des Aktionspreises; mit rund 5 Euro pro Monat sind Sie dauerhaft dabei. Tägliche Sicherung ist Pflicht, nicht Kür.
  • Firmenwebsite, über die Anfragen kommen: Managed-Tarif ab rund 15 bis 20 Euro netto oder ein Budget-Tarif plus professionelle Wartung durch eine Agentur. Entscheidend ist, dass sich jemand kümmert.
  • WooCommerce-Shop oder trafficstarkes Projekt: Feste Ressourcen und Staging sind Pflicht, denn hier kostet jede Minute Ausfall Umsatz. Premium-Tarife ab etwa 44 Euro netto sind hier gut investiert.

In unseren Projekten sehen wir seit über 15 Jahren beide Welten: Websites auf 5-Euro-Tarifen, die sauber konfiguriert Bestwerte erreichen, und teure Pakete, die durch überladene Plugins ausgebremst werden; manchmal ruiniert ein einzelnes WordPress Plugin die beste Infrastruktur. Hosting ist die halbe Miete, die andere Hälfte ist Pflege. Mit Bildkomprimierung, Caching und dem Entfernen überflüssiger Skripte bringen wir betreute Websites regelmäßig auf einen PageSpeed-Score von 90 oder mehr, auch ohne Premium-Tarif.

Und wenn der aktuelle Anbieter nicht liefert? Dann wechseln Sie. Ein Hoster-Wechsel ist planbar und mit sauberer Vorbereitung ohne Ausfall machbar; wie das geht, zeigt unser Leitfaden zum Umzug ohne Rankingverlust. Viele Hosting Anbieter aus dem Managed-Segment übernehmen den Umzug sogar kostenlos.

Wählen Sie den Tarif nach dem regulären Preis, der Serverantwortzeit, der täglichen Sicherung und dem Support, nicht nach dem Aktionspreis. Das beste WordPress Hosting ist nicht das günstigste, sondern das verlässlichste. Ein Euro gespart beim Hosting kostet schnell Kunden auf der Website. Für ein Unternehmen, das online Anfragen gewinnen will, ist der Unterschied zwischen 5 und 20 Euro monatlich selten die entscheidende Ausgabe.

9. Fazit

Der Hosting-Markt lebt davon, dass Einstiegspreise vergleichbar aussehen und Qualität unsichtbar bleibt. Hochwertiges Hosting erkennen Sie nicht am Prospekt, sondern an Messwerten: an der Serverantwortzeit, die unsere Stichprobe bei 9 von 14 geprüften Websites über dem Google-Richtwert zeigt, am regulären Preis nach der Aktionsphase und an täglichen Sicherungen. Wer diese drei Punkte prüft, trifft eine bessere Entscheidung als die meisten Tarif-Tabellen-Leser, ganz ohne Technikstudium.

Das Ziel ist ein unspektakulärer Zustand: Ihre Website antwortet sofort, nachts läuft unbemerkt die Sicherung durch, die Aktualisierungen spielt jemand anderes ein. Vom Hosting merken Sie nichts mehr, und genau daran erkennen Sie, dass es das richtige ist. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, prüfen wir im Rahmen einer SEO-Analyse Ihrer Website auch die Serverantwortzeit gleich mit.

10. Anhang: Checkliste für die Hosting-Entscheidung

  • Regulären Preis nach der Erstlaufzeit notieren und auf 24 Monate hochrechnen (netto oder brutto beachten).
  • Serverantwortzeit der eigenen oder einer Referenz-Website mit kostenlosen Tools wie PageSpeed Insights messen: Richtwert maximal 0,8 Sekunden.
  • PHP ab Version 8.3 und Unterstützung der aktuellen WordPress Version bestätigen lassen.
  • Tägliche automatische Sicherung mit Aufbewahrungsdauer und Ein-Klick-Wiederherstellung prüfen.
  • Serverstandort und Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO klären.
  • Support-Zeiten und Kanäle prüfen: Wer antwortet abends um 21 Uhr, und wie schnell?
  • Bei Managed-Tarifen: Staging-Umgebung und kostenloser Umzug enthalten?
  • Kündigungsfrist und Vertragslaufzeit vor dem Klick auf „Bestellen“ lesen.

Sie möchten eine WordPress Website, bei der Hosting, Wartung und Sicherheit von Anfang an mitgedacht sind? Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden:

Datenschutzerklärung*

Häufige Fragen zum WordPress Hosting

WordPress Hosting ist Webhosting, dessen Server auf WordPress abgestimmt sind: aktuelle PHP-Version, Ein-Klick-Installation oder vorinstalliertes WordPress, Caching und automatische Sicherungen. Der Begriff ist keine geschützte Kategorie; die Qualität unterscheidet sich je nach Anbieter erheblich.

Shared Hosting kostet nach der Aktionsphase etwa 5 bis 10 Euro monatlich, Managed-Tarife bei spezialisierten Anbietern 17 bis 44 Euro netto und mehr. Aktionspreise ab 1 Euro gelten meist nur 6 bis 12 Monate. Rechnen Sie immer mit dem regulären Preis über die gesamte Laufzeit.

Die Software WordPress ist kostenlos, das Hosting nicht. Gratis-Angebote arbeiten mit Subdomains, Werbung oder stark beschnittenen Funktionen und verzichten oft auf Sicherungen. Für einen Unternehmensauftritt sind sie ungeeignet.

Normales Webhosting stellt Speicherplatz und Datenbank für beliebige Systeme bereit. WordPress Webhosting ergänzt Optimierungen für WordPress wie passendes Caching, abgestimmte PHP-Einstellungen und oft eine Ein-Klick-Installation. Beim Managed Hosting kommt die komplette Systempflege durch den Anbieter dazu.

Sobald die Website Geld verdient oder Anfragen bringt und niemand im Haus Zeit für Updates, Sicherungen und Sicherheit hat. Der Aufpreis kauft Zeit und Verlässlichkeit. Alternativ übernimmt eine Agentur mit Wartungsvertrag dieselben Aufgaben auf einem günstigeren Tarif.

Ein Server in Deutschland vereinfacht die DSGVO-Umsetzung, weil die Besucherdaten die EU nicht verlassen und der Auftragsverarbeitungsvertrag unkompliziert ist. Zusätzlich sorgt die räumliche Nähe für schnellere Antwortzeiten bei Besuchern aus Deutschland.

Website-Dateien und Datenbank werden kopiert, beim neuen Anbieter eingespielt und getestet, dann wird die Domain umgestellt. Mit sauberer Vorbereitung bleibt die Website dabei durchgehend erreichbar. Viele Managed-Anbieter übernehmen den Umzug kostenlos.

Disclaimer: Alle genannten Preise und Tarifdetails wurden im Juli 2026 auf den Preisseiten der Anbieter erhoben und können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Anbieter. Die Messwerte der Stichprobe sind Momentaufnahmen ohne Anspruch auf Repräsentativität. Marktbewertungen sind Erfahrungswerte aus der Agentur-Praxis. Diese Inhalte ersetzen keine fachjuristische Beratung, etwa zu DSGVO-Pflichten.

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